Alltime Highlights


Stuttgarter Nachrichten, 20. April 2010

Gesungene Gegensätze aus den Psalmen

Von Helmut Schwarz

"Mit seinem jüngsten Auftritt in der Stiftskirche hat der Maulbronner Kammerchor unter Jürgen Budday bestätigt, dass er zu Recht zu den internationalen Spitzenchören gezählt wird. Dies hat er durch große Wettbewerbserfolge belegt - zuletzt durch seinen Erfolg auf Malta, wo er mit der Höchstwertung aller Kategorien abgeschnitten hat."

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Oberhessische Presse, 14. Juli 2009

Himmlischer Gesang irdischer Stimmen

Von Helmut Rottmann

"Es war vermutlich das seit Jahren beste Konzert eines Gastchors ohne instrumentale Begleitung - vielleicht mit das Beste, was man auch andernorts je in seinem Leben live gehört hat."

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Badische Zeitung, 27. Juni 2006
Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile
Mit einem Maximum an dynamischer Differenziertheit und rhythmischer Präzision versetzte der Maulbronner Kammerchor beim Kreuzgangskonzert in Staunen

Von Gertrude Siefke

"Mit ungemeiner Leuchtkraft und Klarheit trat der Maulbronner Kammerchor in der Klosterkirche Unserer lieben Frau auf und ließ die etwa 130 Besucherinnen und Besucher spüren, was ein Ensemble von internationaler Klasse ausmacht: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Mag jede Einzelstimme intonationssicher, füllig und schön sein - beim gemeinsamen Auftritt entsteht ein Klangkörper, der über sich hinauswächst."

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Mittelbadische Presse, 27. Juni 2006
Atmosphärisch dichter Vortrag
Kreuzgangskonzerte: Maulbronner Kammerchor beeindruckte durch intensive Klangkraft

Von Jürgen Haberer

"Das Gastspiel des Maulbronner Kammerchors sprengte am Sonntagabend den Kontext der diesjährigen Kreuzgangskonzerte und setzte der Reihe aber auch gleichzeitig die Krone auf."

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Neue Vaihinger Kreiszeitung, 29. September 2004
Zuhörer waren ergriffen von Belsazar
Keine technischen Probleme beim Maulbronner Kammerchor - Die junge Miriam Allen feiert einen Triumph

Von Dr. Dietrich Klose

"Es ist schon faszinierend, über die Jahre mitzuerleben, wie sich der Maulbronner Kammerchor (...) zu einem Instrument entwickelt hat, mit dem Budday seine Vorstellungen offenbar optimal verwirklichen kann. Jedenfalls bei Händel gibt es für die rund 46 Sänger keine technischen Probleme mehr, die Balance zwischen den Stimmen stellt sich fast automatisch ein. Nicht nur Intonationssicherheit und Klangschönheit sind zu bewundern, sondern auch die Differenziertheit des dramatischen Ausdrucks, die mühelosen Stimmungswechsel - wovon Händels Oratorienmusik ja in besonderem Maße lebt. (...)

Es muss nicht eigens betont werden, dass dieser hervorragende Choreindruck das große Verdienst seines Leiters ist, der nun die Früchte seiner jahrzehntelangen kontinuierlichen Arbeit erntet. (...)

Die große Begeisterung nach dem Amen war nicht nur als Dank an alle Beteiligten zu verstehen, sondern auch als eine Bitte um Händel Nr. 10 im kommenden Jahr - wenn es denn möglich sein sollte."

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Pforzheimer Zeitung, 11. Mai 2004
Glänzende Chorleistung

"Was vornehmlich bei dieser Musik aufhorchen lässt, ist die Qualität und Intensität der Wiedergabe durch den Kammerchor, der unter Buddays Leitung zu einem erstklassigen Klangkörper von bestechender Präzision und hoher klanglicher Schönheit geworden ist. Stilistisch geht Budday einen sehr sensiblen und zugleich intuitiv einleuchtenden Weg, indem er bei jeder Komposition die ganz eigene Sprache belässt und hervorhebt.

Bewundernswert ist dabei die absolute Tonsicherheit und die saubere Intonation, vor allem auch die Ausgewogenheit im Klangkörper des Chores, denn alle Kompositionen wechseln von 4-stimmigen zu 8-stimmigen Sätzen, ohne dass der Hörer da irgendeinen Bruch wahrnimmt. Auch größte Tonhöhen werden von den Sopranen mühelos realisiert, ebenso wie die Grundgewalt der Bässe, ohne dass je der Rahmen der Ausgewogenheit gesprengt wird, Alt und Tenor sind stets genauso homogen integriert."

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Nürtinger Zeitung, 8.07.2003
Chormusik vom Feinsten
Maulbronner Kammerchor gastierte in der Eusebiuskirche

"Um es gleich vorweg zu sagen: mochte man seine Erwartungen, die man einem solchen bestens renommierten Klangkörper entgegenbringt, auch noch so hoch gesteckt haben, sie wurden in beglückender Weise erfüllt oder gar übertroffen. Sowohl was das Programm als auch was die Ausführung betrifft: das war Chormusik vom Feinsten!

Der Chor brillierte mit höchster Akkuratesse der Einsätze, Phrasierungen und Absprachen, mit äußerster Klanghomogenität, mit Fortissimi ohne jegliche Forcierung, mit bruchlosen Pianissimi voller Kern, mit leicht genommenen Höhen ohne jegliche Schärfen, mit feinsten dynamischen Binnendifferenzierungen, mit guter Textverständlichkeit. Dazu die Bravour, mit der er selbst die technisch schwierigsten Passagen meisterte - und mit solchen war das Programm nur so gespickt.

Den rein musikalischen Qualitäten des Chores entsprachen seine aus innerer Sammlung erwachsene Disziplin des Auftretens und das ästhetische äußere Erscheinungsbild. Es war also nicht nur eine Ohren-, es war auch eine Augenweide. Dabei sei erwähnt, dass diese Professionalität von einem Chor erbracht wurde, der zwar aus bestens geschulten, nicht jedoch aus professionellen Sängern besteht."

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Vaihinger Kreiszeitung, 04.10.2002
Monumentales Drama in Perfektion
Händels Oratorium »Saul«, Höhepunkt der Maulbronner Klosterkonzerte
Anhaltende Spannung trotz dreistündiger Aufführungsdauer - Ovationen für Bestleistungen aller Beteiligten

"Wenn es um Händels monumentale Oratorien geht, ist Maulbronn längst kein Geheimtipp mehr, sondern eine erste Adresse, zumindest im deutschen Südwesten. Von nah und vor allem von fern kommen die Zuhörer. Karten sind Mangelware, die zwei Aufführungen in der Klosterkirche waren seit Monaten ausverkauft.

Schließlich ist der Maulbronner Kammerchor zu nennen. Buddays preisgekröntes Paradepferd, das die 16 Chöre des Werkes wie eine bravouröse Kür absolvierte. In der Attacke der Siegesgesänge ebenso überzeugend wie in der Demut der Lamentationen, in den Koloraturen gleichermaßen versiert wie im Aussingen langer Melodiebögen, immer auf Durchhörbarkeit kontrapunktischer Linien bedacht und jederzeit bereit, ein klar konturiertes Fugato aufzubauen. Wie Jürgen Budday nach etwa 200 Minuten Aufführungsdauer und ausgiebigen Trauergesängen (3. Akt, zweite Hälfte) diesen Chor zum triumphalen Schluss »Gird on thy sword« animieren konnte, zeigte brennpunktartig alle Vorzüge, die den Ruhm des Maulbronner Ensembles und ihres Leiters begründen. Ovationen für alle Beteiligten, soweit im sakralen Raum schicklich!"

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Neue Osnabrücker Zeitung, 11. Mai 2002 (Deutscher Chorwettbewerb)
Engelschor hinter den Zuhörern
Sonderklasse: Maulbronner Ensemble begeistere mit homogenem Gesang

"Außer Konkurrenz machen die Schwaben zur Eröffnung des zweiten Wettbewerbteils deutlich, wie hoch die Latte liegt.

Die Stimmgruppen klingen nicht nur sensationell homogen, sie reagieren auch mit seltener dynamischer Flexibilität auf die gespannt schwingende Zeichengebung des Dirigenten. Wunderbar, wie glasklar in Joachim Raffs "Salve Regina" noch der kleinste Durchgang der Mittelstimmen zu vernehmen ist, wie hauchzart in "Libera me" von Lajos Bárdos plötzlich die Helligkeit der Dur-Klänge eintritt. Ganz zu schweigen von dem perfekt kontrollierten Verwischen vierstimmiger Akkorde in Knut Nystedts "Immortal Bach".

Kein Wunder, dass die jungen Choristen im Publikum sich immer wieder ungläubig anschauten: die Maulbronner scheinen den Herausforderungen der Moderne mühelos gewachsen.

Ob dieses Niveau im jetzigen Wettbewerb wieder erreicht wird?"

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Teckbote, 19. September 2001
Dynamische Bandbreite in musikalischer Perfektion
Maulbronner Kammerchor beeindruckte beim Gastspiel in der Kirchheimer Martinskirche

""Die Güte des Herrn ist's, dass wir nicht gar aus sind" - das war das Motto, unter welchem der Maulbronner Kammerchor im Gedenken an die Opfer und deren Angehörige der Terroranschläge in den USA ein Konzert gab. Ein aktuelleres Programm mit Werken zeitgenössischer Komponisten - auf Höchstniveau dargeboten - hätte der Leiter des Chores, Kirchenmusikdirektor Jürgen Budday, kaum zusammenstellen können."

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Mühlacker Tagblatt, 18. September 2001
Moderne und spätromantische Chorwerke spendeten Trost
Maulbronner Kammerchor bestach wieder mit hoher Stimmenkultur

"Der international und national schon vielfach preisgekrönte Maulbronner Kammerchor unter der Leitung von Jürgen Budday bestach wieder mit seiner unvergleichlich hohen Stimmenkultur. Die helle Klarheit der Frauenstimmen und die strahlende Kraft der Männerstimmen verbanden sich zu wunderbaren Hörerlebnissen, die in der Klosterkirche Maulbronn den Eindruck von unirdischer Sphärenmusik entstehen ließen. Dabei ging die Wiedergabe der 1998 von Knut Nystedt komponierten Motette für acht bis zwanzigstimmigen gemischten Chor "Immortal Bach" nach dem Choral "Komm, süßer Tod" von Johann Sebastian Bach mit seinen unheimlich dichten und ständig wechselnden Klangfarben, aus der eine faszinierende Raumwirkung wuchs, förmlich "unter die Haut". Es war dies zweifellos die reifste und innigste Gestaltung eines Chorwerkes, die man jemals vom Maulbronner Kammerchor hörte."

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Pforzheimer Zeitung, 18. September 2001
Bandbreite des Ausdrucks
Überzeugendes Klosterkonzert mit dem Maulbronner Kammerchor

"Ein musikalisches Großereignis war das Konzert des Maulbronner Kammerchores, den Kirchenmusikdirektor Budday binnen acht Jahren national wie international an die Spitze der Extrachöre geführt hat. Lange vor Beginn war die Klosterkirche überfüllt. Das Programm verhieß moderne Kirchenmusik ... [Nystedt: Die Güte des Herrn] Singchor und Sprechchor synchron, aufwühlend, leidenschaftlich - das sprang den Hörer geradezu an. Dem konnte sich niemand entziehen. ... [Nystedt: Immortal Bach] ... verfremdet zu unerhört fein schimmernden, schillernden Klangflächen, die aus einem weiten Kreis heraus zwanzigstimmig aufwachsen, aufwallen, changierend wie Perlmutt eben nur von so einem Chor zu meistern. ... [Sisask: Benedictio] ...federnd, tänzerisch, temperamentvoll, reich an Synkopen und Taktwechseln. Welch ein Chor mit solcher Bandbreite des Ausdrucks!"

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Vaihinger Kreiszeitung, 26.07.2001
Brücke zwischen Volkslied und Popsong
Von der Romantik des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart

"Das Konzert im lauschigen Kreuzganggarten erweist sich alle Jahre wieder als Magnet der Klosterkonzerte, weil hier eine spezifische von Besinnlichkeit und Heiterkeit geprägte Stimmung spürbar wird"
Die Leonberger Kreiszeitung am 23.07.2001 zum gleichen Konzert:
"Wie eine lebendig gewordene Metapher für den leichten Abend mit anspruchsvoller Musik flatterte dazu ein Schmetterling von der Bühne umher."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Homburger A-cappella-Programm, 10. Juli 2001
Imposante Fülle

"Makellos in der flexiblen Stimmführung und der über das Konzert hinweg einwandfreien Intonationsgebung ... glasklare Artikulation und auf langem Atem geführte Phrasierung ... maßstabsetzende Interpretation .... einzigartige Pianobeherrschung ... vorbildliche Textverständlichkeit ... Bei der Motette "Immortal Bach" ... bestätigten sich ein weiteres Mal die technische Meisterschaft und die bei so vielen Chören so sehr vermißte innere, emotionale Beteiligung."

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Die Burger (Kapstadt), 02. Juni 2001
Deutscher Chor sorgt für unvergesslichen Abend

"Von ersten Tönen an war es deutlich, dass der Chor und sein kompetenter Dirigent, Jürgen Budday, ihre Musik ausgezeichnet beherrschen und genau wissen, wie die richtigen Nuancen darin zu bewerkstelligen sind. Durchweg beeindruckend war der Chor durch seinen reichen, vollen Klang, die gute Balance zwischen den verschiedenen Stimmen, wundervolle dynamische Kontraste, gute Diktion und polierte Abrundung. Dieses hohe chorsängerische Niveau wurde im ganzen Programm durchgehalten."

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Frankfurter Allgemeine Zeitung zum geistlichen A-cappella-Programm, 02. Juni 2000
Spirituelle Kraft

"Höchstes musikalisches Niveau ... überaus anspruchsvolles, klug zusammengestelltes geistliches A-cappella-Programm mit faszinierenden Raritäten ... sinngebend interpretierende, genaue Textauslegung ... Vorbildlich deutliche Artikulation ... vom feinsten Pianissimo zum satten Fortissimo ... Homogenität der Stimmgruppen ... viel spirituelle Kraft ... lupenrein und in der vergleichsweise trockenen Akustik optimal durchspürbar vorgetragen ... perfekte Balance."

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Mr. Thomas R. McCallum from Minneapolis (USA) in Listeners Review of K&K Verlagsanstalt, March 2000
I could not be happier with these two superb recordings ("Jephtha" and "Samson")

"These two new additions by K & K Verlagsanstalt to the recorded Handel repertoire are magnificent models, exemplary of how to bring these monumental works to life for the modern audience. The crisp, clear recording, the excellent engineering, the incredible acoustics, the superb performances make these two of the best Handel compact discs I have purchased in a long time."

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Hohenloher Zeitung zum geistlichen A-cappella-Programm, 28. März 2000
Aus einer Vielfalt der Stimmen gefügter Klangkörper

"In chorischen A-cappella-Gesang verwandelte liturgische oder gottesdienstliche Formen entsprechen einer wesentlichen Dimension des humanen Empfindens. Beim vielbeachteten Auftritt des renommierten Maulbronner Kammerchores in der Öhringer Stiftskirche wurde der angedeutete Vorgang zum Ereignis."

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Stuttgarter Zeitung zur SAMSON-CD, 16. Februar 2000
Händels Glanz im dunklen Kloster

"Glanzpunkte dieser Aufnahme sind die Chorsätze: Homogenere und klarer artikulierende Chöre als dieser sind schwer zu finden."

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Mannheimer Morgen zur SAMSON-CD, 17. Februar 2000
Mit Spannung und Atmosphäre

"In der "Edition Kloster Maulbronn", in welcher die Landauer K&K Verlagsanstalt das oratorische Schaffen Georg Friedrich Händels dokumentiert, scheint den prominenten englischen Barock-Ensembles eine ernsthafte Konkurrenz zu erwachsen."

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Main-Echo zum geistlich-weltlichen A-cappella-Programm, 17. November 1999

Himmlische Musik

"Der diesjährige Gastchor übertraf alle noch so hoch gesteckten Erwartungen ... Was die Frauen und Männer des Maulbronner Kammerchors den zahlreichen Besuchern boten, war Chormusik vom Feinsten ... ein Gesamtkunstwerk ... ein Lehrstück in perfektem Chorgesang."

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Gäubote zum geistlichen A-cappella-Programm "Von morgens früh ...", 19. Oktober 1999
Uraufführung als Zugabe

"Große klangliche Vielfalt, präzise Intonation und feine Akzentuierung: Das Ensemble zeigte sich zwei Stunden lang in Hochform und wurde seinem hervorragenden Ruf gerecht. ... Rheinbergers Es-Dur Messe "Cantus Missae" ... auf höchstem musikalischen Niveau vorgetragen ... [es] blieben keine Wünsche offen ... Eine in dieser Intensität selten gehörte feine und klare Interpretation machte nicht nur das Credo zu einem musikalischen Hochgenuss."

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Heilbronner Stimme zum weltlichen A-cappella-Programm, 28. Juli 1999
Temperament, Virtuosität und Klarheit

"... eine musikalische Glanzleistung ... wie aus einem Mund, unaufdringlich die Aussprache, dezent die Absprachen, feinste Klangkultur - so drangen die Lieder wie ein "Hauch durch die Seele" ... zum Genießen schön gestaltet."

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cantate, März/April 1999
Anspruch als Leitmotiv - Der Maulbronner Kammerchor

"Seine Vita liest sich wie eine Erfolgsstory aus dem Bilderbuch: Konzerte in den USA, in Polen, der Slowakei, in Spanien, Argentinien, Italien, Israel. Die Reihe ließe sich noch fortführen. Nicht erst seit dem 5. Deutschen Chorwettbewerb 1998 in Regensburg, wo er den 1. Preis in der Kategorie "Gemischte Erwachsenenchöre" gewann, zählt der vielfach preisgekrönte Maulbronner Kammerchor zur Spitzenklasse der internationalen Chorlandschaft."

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Die Rheinpfalz zum Erscheinen des Jephtha Live-Mitschnitts, Januar 1999
Ergreifendes Musikdrama an historischer Stätte

"Die CD- Reihe beginnt gleichsam als Paukenschlag mit Jephta. [...] Die auch klangtechnisch hervorragend gelungene Einspielung dokumentiert den hohen Rang der Maulbronner Klosterkonzerte und liefert in der "Jephtha"-Diskografie eine interessante und hörenswerte Variante [zu den Einspielungen von Harnoncourt, Gardiner und Creed]."

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Vaihinger Kreiszeitung, 18. April 1994
Bravouröser "Messias"
Der Kammerchor von Jürgen Budday bewies seine Ausnahmestellung

"Das Maulbronner Kloster besitzt nicht nur eine großartige Bausubstanz, sondern pflegt auch die Musik auf einem hohen Niveau. ... Das 40köpfige Ensemble bewies erneut seine Ausnahmestellung ... Bestechend ist die Ausgeglichenheit der Stimmen, völlig sicher die Intonation, die Koloraturen besitzen Lockerheit und Präzision ...
Der Rezensent erinnert sich an eine Karfreitagsaufführung des "Messias" in der Londoner Royal Albert Hall: etwa 400 Sänger, wohl an die 80 Instrumentalisten, Standing Ovation der 5000 Zuhörer nach dem "Halleluja" - eine höchst bewegende Angelegenheit. Jürgen Buddays Maulbronner Aufführung tendierte von Besetzung und Auffassung her zum anderen Extrem - die emotionale Wirkung war darum nicht geringer. Gelobt sei Georg Friedrich Händel!"

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Pforzheimer Zeitung, 18. April 1994
Mit einem Solistenquartett von absolutem Weltniveau

"Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Aufnahme des Klosters Maulbronn in die UNESCO-Liste "Weltkulturerbe der Menschheit" fand ein beachtenswertes Festkonzert in der dortigen Klosterkirche statt. Dem verpflichtenden Prädikat, weltweit auserlesen zu sein, entsprach auch die Solistenbesetzung, die Händels "Der Messias" mit dem Maulbronner Kammerchor aufführte: Emma Kirkby, David Cordier, Markus Brutscher, und Richard Wistreich, - ein Solistenquartett, das für eine barocke Aufführung kaum übertroffen werden kann.
Der Maulbronner Kammerchor war hervorragend disponiert. Die stimmliche Disposition in allen vier Stimmen war imponierend, keinerlei Intonationsprobleme, gute Abstimmung untereinander, bestechende Feinheit in der sprachlichen Gestaltung und der Bezug zum Dirigenten blieb stets überzeugend. Es war auch hier wie bei den Solisten eine sich an höchsten Maßstäben messende Interpretation, mitreißend und kompetent."

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Mühlacker Tagblatt, 18. April 1994
Am Idealort interpretiertes Musikereignis

"Trennscharf artikuliert kamen die kolorierten Skalen und Läufe; dynamisch und mit großer inhaltlicher Überzeugungskraft ballten sich Akzente, türmten sich Fortegipfel; chorisches An- und Abschwellen vollzog sich in müheloser Geschmeidigkeit. Mancher Chorabschnitt wirkte in seiner verhaltenen Zartheit entrückt, andere Passagen bebten vor mitreißender Wucht.
In der vollbesetzten Klosterkirche quittierten über tausend Zuhörer das am Idealort interpretierte Musikereignis mit jubelndem Applaus. Kunsterlebnisse von diesem Format zählen zum bleibenden Besitz eines Menschen."

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PUNTAL, Rio Cuarto (Argentinien), 2. November 1993
Intensität und Abwechslungsreichtum mit äußerst sauberer Technik

"Tiefgehende, köstliche Sinneseindrücke hinterließ der Maulbronner Kammerchor aus Deutschland. Sein Auftritt im Städtischen Theater in Rio Cuarto folgte einer subtilen Dramatik, die die Tiefgründigkeit der Klänge ohne verblendenden äußerlichen Schein gewinnend einzusetzen wußte, und gleichzeitig das Wunder vollbrachte, sich ebenfalls in der Tiefe der künstlerischen Urteilskraft durchzusetzen.
Eine großartige Idee des Coro "Delfino Quirici", es zu ermöglichen, daß der Maulbronner Kammerchor seine vergnügten Stimmen hier erklingen lassen konnte, in dieser unfreundlichen Nacht, - denn für Stunden verstummten die Donnerklänge der Natur, um der sensiblen Musik der Menschen Aufmerksamkeit zu schenken: danach brach der Regen los."

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Badische Neueste Nachrichten, 2./3. Oktober 1993
Eine Sternstunde oratorischer Kirchenmusik

"Den Abschluß der diesjährigen Maulbronner Klosterkonzerte als "Sternstunde der Kirchenmusik" zu bezeichnen, ist keine wohlfeile Übertreibung. Die Doppelaufführung des "Messias" von Georg Friedrich Händel in der englischen Originalversion übertraf alles, was bisher in der Kirche des Zisterzienserklosters an oratorischer Interpretation geleistet wurde. An beiden Abenden herrschte absolutes Schweigen unter den jeweils über tausend Zuhörern, die die "Messias"-Aufführungen in Maulbronn erlebten, nachdem der letzte Ton verklungen war. Erst nach Minuten löste sich die Spannung im Auditorium und mündete in begeisterten Applaus und Bravorufe ein. Man wünschte sich dieses Maulbronner Musikereignis auf einem modernen Tonträger für alle Zeiten konserviert und aufbewahrt."

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Rhein-Neckar-Zeitung, 26. August 1993
Musikalischer Glaubensexkurs
(Heidelberger Mozartwochen)

"Ausgehend vom Wort entspann sich eine Musik, die weder an Klarheit noch an musikalischer Brillanz zu wünschen übrig ließ.
Jürgen Budday brillierte mit einer Dirigierkunst äußerster Zurückhaltung. Er schien nur zu erinnern, zu wecken, hatte dabei aber nahezu charismatische Kräfte, beurteilt man vom Ergebnis her. Es ist außer Zweifel, daß dergleichen Höchstleistung nur möglich ist, wenn der Dirigent technisch, theologisch und musikalisch den Überblick hat und zugleich zu animieren weiß, sein Können weitergeben und vermitteln kann."

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Schwarzwälder Bote, 20. Oktober 1992
Stimmsitz und Gesangskultur überzeugten
Beweglichkeit und optimaler Chorklang

"Was Jürgen Budday mit seinem Maulbronner Kammerchor bot, war höchste Gesangskultur: In den Sopranen Tonschönheit bis in die höchsten Lagen, bester Stimmsitz in allen Stimmen und deshalb leichte Beweglichkeit und optimaler Chorklang."

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Jerusalem Post (Israel), August 1992
Choral traditions spanning the globe
(Zimriya Concert No.3)

"The Maulbronner Kammerchor, conducted by Jurgen Budday, can serve as a model example of the best that there is in the German style of this art: roundly shaped clear phrases, deliberately designed shadings of dynamics, precise articulation an a homogeneous balance of well-cultured voices. These caracteristics are symptomatic, regardless of whether they are singing a Mendelssohn motet, a modern psalm setting by Heinz Werner Zimmermann or a humorous as well as clever arrangement of "Old McDonald Had a Farm", light in presentation but studded with thoroughly rehearsed effects."

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Willi Gohl, 1992
International Choral Bulletin
(Zimriya Festival, Jerusalem)

"Folgende nicht-israelische Chöre sind durch ihre hohe Qualität aufgefallen: ... Maulbronner Kammerchor unter der Leitung von Jürgen Budday: absolute Spitzenleistung, großes Repertoire, ausstrahlungsstark."

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Badische Neueste Nachrichten, März 1992
Verschiedene Epochen aufgezeigt.
(Schloßfestspiele Ettlingen)

"Durchgehend erstaunlich war bei alledem der wundervoll behutsame, sinnliche, liebe- und verständnisvolle Umgang mit Wort und Ton. Jede Nuance schien auf ihren theologischen, emotionalen musikalischen Gehalt sorgfältig überprüft und solange geprobt, daß sie jeder aufmerksame Zuhörer in ihrer umfassenden Bedeutung wahrnehmen konnte.
Die Stimmungsveränderungen erfuhren keine Gestaltung im herkömmlichen Sinn; sie ergaben sich mit der Natürlichkeit beispielsweise eines Sonnenaufgangs."

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Badische Neueste Nachrichten, 19. Juli 1991
Chorgesang vom Feinsten mit Form und Weite

"Chorgesang vom Feinsten mit Linie, Form und Weite ist das Gütezeichen von Jürgen Buddays Maulbronner Kammerchor. Gesanglich-technische Geschmeidigkeit, Fülle und Struktur selbst im Pianissimo und gestalterische Überzeugungskraft sind inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden."

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Schwäbische Zeitung, 11. Mai 1991
Maulbronner Kammerchor bot poesieerfülltes Klangerlebnis

"Welch unbändige Freude am Singen müssen die Leute aus Maulbronn haben, wenn Rossinis "Toast pour le nouvel an” derart interpretiert wird, daß es aufschäumt und funkelt wie perlender Champagner. Ein überzeugendes Beispiel brillanten Chorsingens!"

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Sächsische Zeitung, 23. April 1991
Maulbronner Chor ließ es Frühling werden

"Ob nun a capella oder mit Begleitung am Flügel, man zeichnete sich durch stimmliche Ausgeglichenheit, Intonationssicherheit und hervorragende Phonetik aus.
Nach anfänglich noch verhaltener Bach-Motette entfaltete sich die ganze Klasse dieses Ensembles. Es jubilierte zwei den Frühling preisende Lieder von Mendelssohn Bartholdy und W. Stenhammar hinaus, daß die Kälte des Lenzes an diesem Abend in Dresden vergessen wurde."

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Pforzheimer Zeitung, 10. September 1990
Bewußt für Neues im Alten
Maulbronner Kammerchor mit frischer Lebendigkeit und Natürlichkeit

"Dieses Vokalensemble entspricht allen Qualitätsansprüchen, die man heute an einen Kammerchor stellen darf."

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Neue Vaihinger Kreiszeitung, 6. September 1990
Bewährung mit Johann Sebastian Bach
Auftritt in der Klosterkirche wurde zu großem Erfolg

""Ich lieg und schlafe ganz mit Frieden" ist die vierstimmige Motette überschrieben, die der Kammerchor schlank, durchsichtig und mit besonderem Gespür für Klangfarben interpretierte. Das Bild eines friedlichen Schläfers ist kaum je so eindringlich in Musik gesetzt worden - und nur ein Ensemble, das über eine solche Pianokultur verfügt wie das Maulbronner, sollte sich an dieses bewegt-bewegende Stück wagen."

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Der Bund (Bern), 5. September 1990
Die Musik der Bach-Familie

"Der Maulbronner Kammerchor versteht es, einen Raum mit Musik zu füllen, die auch noch nachklingt, wenn die Stimmen längst verstummt sind.
Ihrem Publikum boten die süddeutschen Sängerinnen und Sänger eine Begegnung mit einer im kirchlichen Leben verwurzelten Tradition des Musizierens, die das Konzert über das rein musikalische Erlebnis hinaus wertvoll machte: als Zeichen religiöser Verbundenheit über die Landesgrenzen hinweg."

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Churer Zeitung, 30. August 1990
Ergreifende Jugendlichkeit

(Churer Sommerkonzerte) Mit einer ergreifenden Jugendlichkeit - die Freude am Singen und an der Musik strahlte aus den Gesichtern der Sänger - wußte der Maulbronner Kammerchor zu begeistern.

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Märkische Union (Potsdam), 11. August 1989
Chorklang aus Maulbronn

"Ein für Potsdam musikalisches Ereignis von Rang, fand am vergangenen Montag in der Erlöserkirche statt.
Der Kammerchor, der einen wunderbar homogenen Klang aufzuweisen hat, begeisterte auf Grund seiner empfindsamen Musizierhaltung, der inneren Freudigkeit, der federnden Leichtigkeit, Ausdrucksschönheit und unaufdringlichen Gefühlsbewegung, mit der er die sehr anspruchsvollen Chorsätze aus alter und neuer Zeit sang."

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